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Irene Wollenberg

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Mediatorin

Kontaktdaten

Rechtsanwältin Irene Wollenberg
Gneisenaustraße 8
40477 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 93 05 80
Fax.: 0211 / 9305899

Im Zugewinnausgleichsverfahren wird über den Zugewinnausgleich gestritten.  In diesem Verfahren müssen die Beteiligten anwaltlich vertreten sein.
Häufige Streitpunkte sind die Bewertungen des Anfangsvermögens und des Endvermögens.

Versorgungsausgleichsverfahren außerhalb des Scheidungsverbundes sind entweder aus dem Verbund abgetrennte Verfahren oder Verfahren zur Änderung von Entscheidungen über den Versorgungsausgleich.
Ein Versorgungsausgleichsverfahren wird aus dem Scheidungsverbund gelöst, wenn die Scheidung ansonsten in unzumutbarer Weise verzögert wird, beispielsweise, weil rentenrechtliche Fragen dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorliegen.
Die Änderung einer Entscheidung zum Versorgungsausgleich kann verlangt werden, wenn sich die Rechtslage oder die Bewertung der Anrechte geändert haben.

Unterhaltsverfahren sind alle Verfahren, die den Unterhalt betreffen, sei es Kindesunterhalt, Ehegattentrennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Elternunterhalt oder Unterhaltsansprüche nicht miteinander verheirateter Eltern.
In Unterhaltsverfahren müssen die Beteiligten anwaltlich vertreten sein.

Für Umgangsrechtsverfahren gilt das oben zum Sorgerechtsverfahren Gesagte.
Gibt es Schwierigkeiten bei der Übergabe des Kindes, was nicht selten der Fall ist, kann das Gericht einen Umgangspfleger bestellen, die die Übergabe regelt.
Auch Streit über den Umgang kann durch Mediation beigelegt werden.

Beteiligte im Sorgerechtsverfahren sind die Eltern und die betroffenen Kinder. Das Jugendamt muss eine Stellungnahme abgeben. In aller Regel wird für das Kind oder die Kinder ein Verfahrensbeistand bestellt, dessen Aufgabe es ist, die Interessen der Kinder zu wahren.
Gericht und Verfahrensbeistand sollen auf eine einvernehmliche Regelung, d.h. auf eine Einigung der Eltern hinwirken.
Vor Einleitung eines Sorgerechtverfahrens sollten die Eltern versuchen, sich im Wege der Mediation zu einigen.

Das Scheidungsverfahren beginnt mit der Einreichung des Scheidungsantrags eines Ehegatten beim Familiengericht. Der Antrag muss durch einen Anwalt eingereicht werden. Ist der Antrag dem anderen Ehegatten zugestellt, spricht man von der Rechtshängigkeit. Der Tag der Zustellung des Scheidungsantrag ist maßgeblich für die  Bewertung des Endvermögens im Zugewinnausgleich und für die Feststellung des Ehezeit im Versorgungsausgleich. Beiden Eheleuten werden die Fragebögen zum Versorgungsausgleich übersandt, auf denen die Angaben zur Altersversorgung zu machen sind. Wenn alle Auskünfte der Rentenversicherungsträger vorliegen ,und nicht über Folgesachen zu entscheiden ist, ist die Scheidung spruchreif. Das Gericht bestimmt einen Termin zur mündlichen Verhandlung, zu dem das persönliche Erscheinen der Eheleute angeordnet wird.
Folgesachen sind Familiensachen, über die auf Antrag zusammen mit der Scheidung entschieden.
Sie sind Bestandteil des Scheidungsverfahrens, sog. Scheidungsverbund.
 
Im Scheidungsverbund können Anträge zur

Elterlichen Sorge

zum Umgangsrecht

zum nachehelichen Unterhalt

zum Zugewinnausgleich

zum Kindesunterhalt

zur Zuweisung der ehelichen Wohnung

zur Teilung des Hausrats

gestellt werden.
Der Antrag muss spätestens zwei Wochen vor dem Scheidungstermin bei Gericht eingegangen sein. Sind sich die Eheleute über die Scheidung einig, und sind die Folgesachen geregelt, ist es ausreichend, dass der antragstellende Ehegatte anwaltlich vertreten ist. Der andere Ehegatte kann der Scheidung im Verhandlungstermin vor dem Familiengericht zustimmen (Scheidung mit nur einem Anwalt).

Isolierte Verfahren sind alle oben aufgezählten Familiensachen die nicht im Scheidungsverbund sind,
also

Sorgerechtsverfahren,

Umgangsrechtsverfahren,

Unterhaltsverfahren,

Zugewinnausgleichsverfahren,

Wohnungszuweisungsverfahren,

Hausratsteilungsverfahren,

Versorgungsausgleichsverfahren.

 

Zuständig für alle familienrechtlichen Verfahren, Verfahren also betreffend

Ehescheidung

Elterliche Sorge

Umgangsrecht

Rechtsverhältnisse an der ehelichen Wohnung und am Hausrat

Trennungsunterhalt

Nachehelicher Unterhalt

Elternunterhalt

Unterhaltansprüche nicht miteinander verheirateter Eltern

Kindesunterhalt,

Zugewinnausgleich

Versorgungsausgleich

ist das örtlich zuständige Amtsgericht als Familiengericht. Das Familiengericht ist mit einem Richter oder einer Richterin besetzt und entscheidet in erster Instanz. Gegen die Entscheidungen des Familiengerichts gibt es das Rechtsmittel der Beschwerde, über das das Oberlandesgericht als Beschwerdeinstanz entscheidet. Eine Ausnahme gilt, wenn das Familiengericht über eine einstweilige Anordnung entschieden hat, über die mündlich verhandelt wurde. Diese ist unanfechtbar.

Durch einstweilige Anordnung kann das Gericht im Eilverfahren Entscheidungen zum Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt und zur Zuweisung der Ehewohnung treffen.
Eine einstweilige Anordnung ergeht auf Antrag, wenn die Eilbedürftigkeit der Entscheidung glaubhaft gemacht wird. Sie kann ohne mündliche Verhandlung erlassen werden.
Ergeht eine einstweilige Anordnung ohne mündliche Verhandlung, kann beantragt werden, aufgrund mündlicher Verhandlung neu zu entscheiden. Die auf eine mündliche Verhandlung erlassene einstweilige Anordnung ist unanfechtbar.

Aktuelle Beiträge rund um die Themen
Familienrecht, Trennung, Scheidung, Erbrecht, Prozesskostenhilfe, Rechtsberatung und Mediation

In der Folge finden Sie zu den wichtigsten Fragen allgemeine Hinweise. Diese ersetzen in keinem Fall eine individuelle Beratung.

Familienrecht

Familienrecht

Die Vorschriften des Familienrechts im 4. Buch des BGB regeln die rechtlichen Beziehungen, der Familienmitglieder untereinander, zwischen Eheleuten also, zwischen Eltern und Kindern bzw. Großeltern und Enkelkindern, ebenso wie zwischen Adoptiveltern und Adoptivkindern. Hier befinden sich auch die Vorschriften über Vormundschaft und Betreuung.

Sorgerecht

Sorgerecht

Miteinander verheiratete Eltern sind für gemeinsame Kinder Inhaber der gemeinsamen elterlichen Sorge. In aller Regel bleibt es auch nach der Scheidung beim gemeinsamen Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Auch geschiedene Eheleute müssen daher wichtige Entscheidungen ihre Kinder betreffend gemeinsam treffen. Will ein Elternteil die alleinige elterliche Sorge haben, muss er einen begründeten Antrag an das Familiengericht stellen. Maßgebliches Kriterium für die Sorgerechtsentscheidung ist nicht der Wunsch des Elternteils, sondern das Kindeswohl.

Erbrecht

Erbrecht

Die Vorschriften des Erbrechts im 5. Buch des BGB regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Erblasser, also der Person, die vererbt und den Erben sowie die Rechtsbeziehungen der Erben untereinander sowie auch die Beziehungen zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten ferner die Rechte und Pflichten des Testamentsvollstreckers. Auch das Pflichtteilsrecht ist hier geregelt.

Rechtsberatung

Rechtsberatung

Rechtsberatung ist eine der zentralen Aufgaben der Anwaltschaft. Der oder die Rechtssuchende wird anwaltlich darüber beraten, ob sein Anliegen juristisch begründet und gerichtlich durchsetzbar ist.

Ehevertrag

Ehevertrag

Einen Ehevertrag - bei gleichgeschlecht-
lichen Lebensgemeinschaften Lebens-
partnerschaftsvertrag - können Sie jederzeit, vor oder nach der Eheschließung, auch noch nach einer Trennung ab-
schließen. Er muss notariell beurkundet werden. Ehevertraglich ...

Scheidung

Scheidung

Die Scheidung sowie auch die Aufhebung der Lebenspartnerschaft wird durch das Familiengericht ausgesprochen. Das gerichtliche Scheidungsverfahren bzw. das Verfahren zur Aufhebung einer Lebenspartnerschaft beginnt mit einem Antrag, den ein Anwalt für den Scheidungswilligen beim Familiengericht einreicht. In Düsseldorf ist das Familiengericht Düsseldorf zuständig. Trotz Scheidung bleibt es ...

Unterhalt

Unterhalt

Verwandte in gerader Linie und Eheleute sowie auch Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind einander zum Unterhalt verpflichtet. Eltern sind ihren Kindern zum Unterhalt verpflichtet. Dieser wird als sogenannter Naturalunterhalt durch Pflege und Erziehung der Kinder durch den Elternteil erbracht, ...

Trennung

Trennung

Trennung ist die der Scheidung notwendigerweise vorangehende Beendigung der ehelichen oder nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder Lebenspartnerschaft. Man tritt nach außen nicht mehr als Paar auf und versorgt sich gegenseitig nicht mehr. Die räumliche Trennung ist dann der nächste Schritt. Eine Trennung kann auch ...