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Irene Wollenberg

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Mediatorin

Kontaktdaten

Rechtsanwältin Irene Wollenberg
Gneisenaustraße 8
40477 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 93 05 80
Fax.: 0211 / 9305899

Wenn die wirtschaftlichen Voraussetzungen vorliegen, ein Verfahren nicht mutwillig eingeleitet wird und Aussicht auf Erfolg besteht, wird auf Antrag Prozesskostenhilfe bewilligt In Familiensachen, die nicht mehr als Prozesse vor Gericht geführt werden, sondern als Verfahren, heisst Prozesskostenhilfe dann folgerichtig Verfahrenskostenhilfe. Ein entsprechender Antrag wird über den Anwalt bei Gericht eingereicht. Wird Verfahrens/Prozesskostenhilfe bewilligt, kann das Gericht bei entsprechenden wirtschaftlichen Voraussetzungen Raten festsetzen, die an das Gericht zu zahlen sind, höchstens 48 Monatsratern. Es kann auch wenn die Voraussetzungen vorliegen,ratenfreie Verfahrenskostenhilfe bewilligen.In beiden Fällen- bei Ratenzahlung oder ratenfreier Prozess/Verfahrenskostenhilfe- werden die Anwaltskosten und ggfs. auch die Kosten eines Sachverständigen von der Staatskasse bezahlt.

Antragsformular

In beiden Fällen rechnet der Anwalt nicht mit dem Mandanten, sondern mit der Staatskasse ab.

In Unterhalts- und Güterrechtssachen richtet sich die Kostenverteilung nach dem Verhältnis des Obsiegens und Unterliegens. Vor Einleitung eines Verfahrens sollten Sie sich über das Kostenrisiko beraten lassen.
In Sorgerechts- und Umgangsrechtsverfahren werden in aller Regel die Kosten gegeneinander aufgehoben, d.h. jeder trägt seine Anwaltskosten selbst, die Gerichtskosten werden geteilt.

Für eine Mediation gibt es weder Beratungs- noch Verfahrenskostenhilfe. Über die Kosten wird eine Vereinbarung mit dem Mediator geschlossen.

Die Kosten eines Scheidungsverfahrens werden gegeneinander aufgehoben, d.h., dass die Gerichtskosten geteilt werden und jeder Ehegatte seine Anwaltskosten selbst trägt.
Wird die Scheidung mit nur einem Anwalt durchgeführt, wird nicht selten zwischen den Eheleuten vereinbart, dass sie sich die Anwaltskosten teilen.
Die Höhe der Gerichtskosten und der gesetzlichen Gebühren des Anwalts richten sich nach dem Gegenstandswert, der vom Gericht festgesetzt wird. In Ehesachen ist die in der Regel das dreifache zusammengerechnete Monatseinkommen der Eheleute. Hinzu kommen die Gegenstandswerte für die Folgesachen.
Über die anfallenden Kosten sollten Sie sich individuell beraten lassen.

Liegen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür vor, dass ratenfreie Verfahrenskostenhilfe bewilligt wird, kann für den Fall, dass ein Verfahren nicht bei Gericht anhängig ist, Beratungshilfe für die anwaltliche Beratung beantragt werden. Ein entsprechender Antrag wird vor Einholung einer anwaltlichen Beratung bei der Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts zu stellen. Der Beratungshilfeschein muss dem Anwalt vorgelegt werden, der seine Gebühr mit der Staatskasse abrechnet.

Aktuelle Beiträge rund um die Themen
Familienrecht, Trennung, Scheidung, Erbrecht, Prozesskostenhilfe, Rechtsberatung und Mediation

In der Folge finden Sie zu den wichtigsten Fragen allgemeine Hinweise. Diese ersetzen in keinem Fall eine individuelle Beratung.

Familienrecht

Familienrecht

Die Vorschriften des Familienrechts im 4. Buch des BGB regeln die rechtlichen Beziehungen, der Familienmitglieder untereinander, zwischen Eheleuten also, zwischen Eltern und Kindern bzw. Großeltern und Enkelkindern, ebenso wie zwischen Adoptiveltern und Adoptivkindern. Hier befinden sich auch die Vorschriften über Vormundschaft und Betreuung.

Sorgerecht

Sorgerecht

Miteinander verheiratete Eltern sind für gemeinsame Kinder Inhaber der gemeinsamen elterlichen Sorge. In aller Regel bleibt es auch nach der Scheidung beim gemeinsamen Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Auch geschiedene Eheleute müssen daher wichtige Entscheidungen ihre Kinder betreffend gemeinsam treffen. Will ein Elternteil die alleinige elterliche Sorge haben, muss er einen begründeten Antrag an das Familiengericht stellen. Maßgebliches Kriterium für die Sorgerechtsentscheidung ist nicht der Wunsch des Elternteils, sondern das Kindeswohl.

Erbrecht

Erbrecht

Die Vorschriften des Erbrechts im 5. Buch des BGB regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Erblasser, also der Person, die vererbt und den Erben sowie die Rechtsbeziehungen der Erben untereinander sowie auch die Beziehungen zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten ferner die Rechte und Pflichten des Testamentsvollstreckers. Auch das Pflichtteilsrecht ist hier geregelt.

Rechtsberatung

Rechtsberatung

Rechtsberatung ist eine der zentralen Aufgaben der Anwaltschaft. Der oder die Rechtssuchende wird anwaltlich darüber beraten, ob sein Anliegen juristisch begründet und gerichtlich durchsetzbar ist.

Ehevertrag

Ehevertrag

Einen Ehevertrag - bei gleichgeschlecht-
lichen Lebensgemeinschaften Lebens-
partnerschaftsvertrag - können Sie jederzeit, vor oder nach der Eheschließung, auch noch nach einer Trennung ab-
schließen. Er muss notariell beurkundet werden. Ehevertraglich ...

Scheidung

Scheidung

Die Scheidung sowie auch die Aufhebung der Lebenspartnerschaft wird durch das Familiengericht ausgesprochen. Das gerichtliche Scheidungsverfahren bzw. das Verfahren zur Aufhebung einer Lebenspartnerschaft beginnt mit einem Antrag, den ein Anwalt für den Scheidungswilligen beim Familiengericht einreicht. In Düsseldorf ist das Familiengericht Düsseldorf zuständig. Trotz Scheidung bleibt es ...

Unterhalt

Unterhalt

Verwandte in gerader Linie und Eheleute sowie auch Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind einander zum Unterhalt verpflichtet. Eltern sind ihren Kindern zum Unterhalt verpflichtet. Dieser wird als sogenannter Naturalunterhalt durch Pflege und Erziehung der Kinder durch den Elternteil erbracht, ...

Trennung

Trennung

Trennung ist die der Scheidung notwendigerweise vorangehende Beendigung der ehelichen oder nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder Lebenspartnerschaft. Man tritt nach außen nicht mehr als Paar auf und versorgt sich gegenseitig nicht mehr. Die räumliche Trennung ist dann der nächste Schritt. Eine Trennung kann auch ...