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Irene Wollenberg

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Mediatorin

Kontaktdaten

Rechtsanwältin Irene Wollenberg
Gneisenaustraße 8
40477 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 93 05 80
Fax.: 0211 / 9305899

Die Mutter hat gegen den Vater einen Unterhaltsanspruch für die Dauer von 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt, sowie für die Zeit, in der sie wegen einer durch die Schwangerschaft oder Entbindung verursachten Krankheit nicht erwerbstätig sein kann.
Sie hat weiter einen Unterhaltsanspruch gegen den Vater, wenn sie infolge der Betreuung des Kindes nicht erwerbstätig sein kann. Der Anspruch besteht für mindestens drei Jahre und verlängert sich, wenn dies der Billigkeit entspricht, wobei insbesondere die Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu berücksichtigen. Betreut der Vater das Kind, steht ihm ein entsprechender Unterhaltsanspruch gegen die Mutter zu.

Zum Kindesunterhalt gelten die Ausführungen unter Ziff. 13

Die gemeinsame elterliche Sorge erhalten die Eltern durch Abgabe einer Sorgeerklärung beim Jugendamt oder durch Heirat. Lehnt ein Elternteil die Abgabe der Sorgeerklärung ab, kann das Familiengericht diese ersetzen oder die gemeinsame elterliche Sorge unmittelbar durch gerichtliche Anordnung herbeiführen. Entscheidungsmaßstab ist auch hier das Kindeswohl.

Die grundsätzliche Zuweisung des Sorgerechts an die Mutter desnichtehelichen Kindes ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden und verstößt nicht gegen das Elternrecht des Vaters des nichtehelichen Kindes. Eltern ehelicher Kinder haben sich mit dem Eheschluss rechtlich dazu verpflichtet, füreinander und für ein gemeinsames Kind Verantwortung zu tragen.

Die Aufhebung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft erfolgt durch den Entschluss, sich zu trennen. Die Abwicklung erfolgt nach allgemeinen zivilrechtlichen Grundsätzen. Der Hausrat wird nach Eigentumsverhältnissen aufgeteilt. Jeder Partner erhält sein Eigentum. Gemeinsam angeschaffte Gegenstände sind aufzuteilen. Gemeinsam eingegangene Verbindlichkeiten müssen gemeinsam beglichen werden. Ein gemeinsam abgeschlossener Mietvertrag muss gemeinsam gekündigt oder mit Einverständnis des Vermieters von einem der Partner übernommen werden.
In Fällen häuslicher Gewalt kann die Polizei den gewalttätigen Partner der Wohnung verweisen. Auf Antrag das Familiengericht die Wohnung dem verbleibenden Partner zur alleinigen Nutzung zuweisen.

Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, ist die Mutter allein sorgeberechtigt. Sie kann allerdings nicht mehr grundlos ihre Zustimmung zu einer Sorgeerklärung verweigern.
Nach Trennung der Eltern kann der Vater einen Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts beim Familiengericht stellen, dem stattgegeben wird, wenn das Gericht zu der Überzeugung kommt, dass die alleinige elterliche Sorge des Vaters dem Kindeswohl am besten entspricht.

Aktuelle Beiträge rund um die Themen
Familienrecht, Trennung, Scheidung, Erbrecht, Prozesskostenhilfe, Rechtsberatung und Mediation

In der Folge finden Sie zu den wichtigsten Fragen allgemeine Hinweise. Diese ersetzen in keinem Fall eine individuelle Beratung.

Familienrecht

Familienrecht

Die Vorschriften des Familienrechts im 4. Buch des BGB regeln die rechtlichen Beziehungen, der Familienmitglieder untereinander, zwischen Eheleuten also, zwischen Eltern und Kindern bzw. Großeltern und Enkelkindern, ebenso wie zwischen Adoptiveltern und Adoptivkindern. Hier befinden sich auch die Vorschriften über Vormundschaft und Betreuung.

Sorgerecht

Sorgerecht

Miteinander verheiratete Eltern sind für gemeinsame Kinder Inhaber der gemeinsamen elterlichen Sorge. In aller Regel bleibt es auch nach der Scheidung beim gemeinsamen Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Auch geschiedene Eheleute müssen daher wichtige Entscheidungen ihre Kinder betreffend gemeinsam treffen. Will ein Elternteil die alleinige elterliche Sorge haben, muss er einen begründeten Antrag an das Familiengericht stellen. Maßgebliches Kriterium für die Sorgerechtsentscheidung ist nicht der Wunsch des Elternteils, sondern das Kindeswohl.

Erbrecht

Erbrecht

Die Vorschriften des Erbrechts im 5. Buch des BGB regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Erblasser, also der Person, die vererbt und den Erben sowie die Rechtsbeziehungen der Erben untereinander sowie auch die Beziehungen zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten ferner die Rechte und Pflichten des Testamentsvollstreckers. Auch das Pflichtteilsrecht ist hier geregelt.

Rechtsberatung

Rechtsberatung

Rechtsberatung ist eine der zentralen Aufgaben der Anwaltschaft. Der oder die Rechtssuchende wird anwaltlich darüber beraten, ob sein Anliegen juristisch begründet und gerichtlich durchsetzbar ist.

Ehevertrag

Ehevertrag

Einen Ehevertrag - bei gleichgeschlecht-
lichen Lebensgemeinschaften Lebens-
partnerschaftsvertrag - können Sie jederzeit, vor oder nach der Eheschließung, auch noch nach einer Trennung ab-
schließen. Er muss notariell beurkundet werden. Ehevertraglich ...

Scheidung

Scheidung

Die Scheidung sowie auch die Aufhebung der Lebenspartnerschaft wird durch das Familiengericht ausgesprochen. Das gerichtliche Scheidungsverfahren bzw. das Verfahren zur Aufhebung einer Lebenspartnerschaft beginnt mit einem Antrag, den ein Anwalt für den Scheidungswilligen beim Familiengericht einreicht. In Düsseldorf ist das Familiengericht Düsseldorf zuständig. Trotz Scheidung bleibt es ...

Unterhalt

Unterhalt

Verwandte in gerader Linie und Eheleute sowie auch Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind einander zum Unterhalt verpflichtet. Eltern sind ihren Kindern zum Unterhalt verpflichtet. Dieser wird als sogenannter Naturalunterhalt durch Pflege und Erziehung der Kinder durch den Elternteil erbracht, ...

Trennung

Trennung

Trennung ist die der Scheidung notwendigerweise vorangehende Beendigung der ehelichen oder nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder Lebenspartnerschaft. Man tritt nach außen nicht mehr als Paar auf und versorgt sich gegenseitig nicht mehr. Die räumliche Trennung ist dann der nächste Schritt. Eine Trennung kann auch ...